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Modell-DossierRatgeber & Modelle

Primatist G 46 Aero Top Pininfarina als Gebrauchtboot

Spezifikationen, Varianten, IPS-Prüfungen, Alternativen und beobachtete Angebotspreise für eine gebrauchte Primatist G 46 Aero Top Pininfarina.

Redazione Batoo7 Min. Lesezeit
Weiße Primatist G 46 Aero Top Pininfarina in Seitenansicht auf dem Wasser
Foto: Batoo

Kurz gesagt

Die Primatist G 46 Aero Top Pininfarina ist ein 14,10 Meter langer Hardtop-Cruiser für Paare oder Familien, die Außenraum, echte Kabinen und IPS-Antrieb wünschen. Der wichtigste Vorbehalt ist die Komplexität: Grundrisse und Tiefgang variieren, während Motoren, Pods, Dach und Bordsysteme Unterlagen, unabhängiges Gutachten und Probefahrt verlangen.

Artikelübersicht

Modell-Datenblatt

Redaktionelle Daten aus offiziellen Quellen und beobachteten Angeboten. Öffnen Sie nur die Details, die Sie benötigen.

Wichtigste Daten
Beobachtete Baujahre
2009–2010
Länge
14,1 m
Breite
4,5 m
Tiefgang
1,16–1,2 m
Spezifikationen und Motoren

2× Volvo Penta D6-435 IPS 600 435 hp · 2× Volvo Penta IPS600 435 hp

Beobachtete Preise
Beobachtete Angebotspreise280.000 €–290.000 €2 Angebote

Beobachtete Angebotspreise aus geeigneten aktiven Batoo-Angeboten in diesem Dossier, nach Währung gruppiert. Dies ist keine Bewertung: Steuern, Ausstattung, Zustand, Baujahr und Verhandlung können den Endpreis verändern.

Beobachtete Angebote (2)

Die Angebote bilden den Datensatz des Dossiers und können sich ändern oder nicht mehr verfügbar sein.

Die Bilder stammen aus aktiven Batoo-Angeboten und können unterschiedliche Boote, Baujahre und Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch freigegeben. Broker Pro kennzeichnet ein aktives Abonnement, keine Identitätsprüfung, und garantiert weder redaktionelle Berücksichtigung noch Platzierung oder Bewertung.

Primatist G 46 Aero Top Pininfarina-Angebote auf Batoo ansehen

Die Primatist G 46 Aero Top Pininfarina ist ein rund 14 Meter langer Hardtop-Cruiser, der eigenständiges Design, echte Übernachtungsmöglichkeiten und Volvo-Penta-IPS-Antrieb verbindet. Beim Gebrauchtkauf reicht die bekannte Silhouette jedoch nicht zur Identifikation aus. Boote ähnlichen Alters können sich bei Kabinenplan, angegebenem Tiefgang, Umbauten und Zustand der Pods unterscheiden; deshalb trennt dieser Ratgeber Primärbelege, Batoo-Angebotsbeobachtungen und offene Punkte.

Konzept, Spezifikationen und dokumentierte Varianten

Im Geschäftsbericht 2006 erklärt Pininfarina, die Designarbeit an der Primatist G46 abgeschlossen zu haben. Diese Primärquelle belegt die gestalterische Zuordnung, nicht den Zustand eines gebrauchten Exemplars. Ein zeitgenössischer Barche-Bericht von 2009 beschreibt eine in Genua gezeigte Version mit größerer Pantry unter Deck, wodurch das Cockpit ganz als Wohnbereich dienen konnte. Das ist ein konkreter Hinweis auf unterschiedliche Ausbauzustände.

MerkmalKonstruktions- oder ZeitbezugBeobachtung im Batoo-Dossier
Länge über alles14,10 m14,10 m
Breite4,50 m4,50 m
Tiefgang1,16 m1,16–1,20 m
Motoren2 Volvo Penta mit je 430 PS im Bericht 20092 D6-435 IPS 600 mit je 435 hp
Unterkunft6+2 Kojen und CE-Kategorie B im Bericht 2009Zwei oder drei Kabinen; zwei Nasszellen

Die Tiefgangswerte 1,16 und 1,20 Meter dürfen nicht gemittelt werden. Rundung, Messweise oder individuelle Konfiguration kommen als Ursache infrage; bis zur Prüfung der Bootsdokumente bleibt es ein ungelöster Versionskonflikt. Gleiches gilt für die Kabinen. Das Dossier nennt ein Boot mit drei und eines mit zwei Kabinen, möglicherweise durch Option oder Umbau.

Beide beobachteten Rümpfe sind als glasfaserverstärkter Kunststoff beschrieben. Die jeweils zwei D6-435 IPS 600 ergeben zusammen angegebene 870 hp. Dagegen gehören die 900 Stunden des 2009er Bootes und die 820 Stunden des 2010er Bootes ausschließlich zu den jeweiligen Angeboten zum Beobachtungszeitpunkt, nicht zur Modellbeschreibung.

Stärken, Grenzen sowie Vor- und Nachteile

Eine zentrale Stärke ist die Raumnutzung. 4,50 Meter Breite bei 14,10 Meter Länge ermöglichen ein geschütztes Cockpit und brauchbare Räume unter Deck. Je nach Ausbau kann der Käufer zwei großzügigere Kabinen oder einen dritten Schlafraum erhalten. Damit deckt das Konzept sowohl gesellige Tagesfahrten als auch kurze Reisen mit Familie oder Freunden ab.

Der IPS-Antrieb kann Hafenmanöver erleichtern, wenn Motoren, Elektronik, Joystick und Pods als Gesamtsystem korrekt gewartet und kalibriert sind. Dieser Vorteil ist bedingt. Vernachlässigte Dichtungen, Korrosion oder sporadische Steuerungsfehler können hohe Kosten verursachen; eine kurze Vorführung am Liegeplatz ersetzt daher weder Diagnose noch Probefahrt.

Zu den Grenzen gehört die Systemfülle. Hardtop, große Glasflächen, Garage und Komfortausrüstung bringen Dichtungen, Abläufe, Aktuatoren und elektrische Verbraucher mit sich. Sicht vom Steuerstand, Bewegungsraum auf den Seitendecks und Leinenführung muss die tatsächliche Besatzung ausprobieren. Formale Eleganz garantiert noch keine passende Ergonomie.

Idealer Einsatz und passendes Eignerprofil

Die G 46 passt am besten zu Eignern, die einen schnellen mediterranen Cruiser mit großzügigem Außenbereich und vollwertiger Übernachtungsmöglichkeit suchen, aber keinen hohen Flybridge-Aufbau wollen. Paare oder Familien können zwischen Ankerplatz, Marina und Küstenetappen wechseln. Sie sollten die laufenden Kosten dennoch wie bei einem komplexen Boot mit zwei Dieseln, zwei Pods, Generator und Klimaanlage kalkulieren.

Weniger geeignet ist das Modell für Käufer, deren oberstes Ziel mechanische Einfachheit, Verdrängerökonomie oder lange autarke Aufenthalte ist. Eine zugelassene Personenzahl beschreibt außerdem nicht den Komfort über mehrere Tage. Wasser, Stauraum, Tender, Privatsphäre und Zuladung müssen zum eigenen Programm passen. Diese Einordnung ist eine Batoo-Analyse und beruht nicht auf einem redaktionellen Fahrtest.

Gebraucht-Prüfungen an Rumpf, IPS und Anlagen

Die Prüfung beginnt mit Identität und Unterlagen: Rumpfnummer, Bau- und Zulassungsdatum, Konformität, Eigentum, Rechnungen und Wartungsfolge. Angezeigte Stunden oder behauptete Großarbeiten gewinnen erst Gewicht, wenn Seriennummern, Daten und Belege zusammenpassen. Ein unabhängiger Gutachter sollte Feuchte, Reparaturen, Seeventile, Garagenstruktur, Dach- und Fensterdichtungen sowie Entwässerung untersuchen.

Bei D6 und IPS sind genaue Produktidentifikation, elektronische Diagnose und Kontrollen von Flüssigkeiten, Korrosionsschutz, Anoden, Dichtungen, Propellern und Spiel erforderlich. Der offizielle Volvo-Penta-Katalog unterscheidet D6-Generationen und Wartungssätze nach Serie beziehungsweise Seriennummer und verweist für Intervalle auf das richtige Betriebshandbuch. Eine unspezifische Angabe wie „D6 gewartet“ belegt deshalb noch kein korrektes Verfahren.

Eine Probefahrt sollte möglichst mit kalten Motoren beginnen und Start, auffälligen Rauch, Temperaturen, Drücke, gleichmäßige Last, Lenkung, Trimmung, Vibrationen und Joystick-Reaktion abdecken. Generator, Klimaanlage, Ladegeräte, Pumpen, Toiletten, Pantry, Ankerwinde, Gangway und Dach sind unter Last zu testen. Erst an Land werden Rumpf und Pods vollständig sichtbar und Feuchtemessungen aussagekräftiger.

Alternativen im Vergleich nach Fahrprogramm

AlternativeGrund für den VergleichWichtigster Prüfpunkt
Princess V42Etablierter britischer Hardtop-GebrauchtmarktGeneration, Motoren und Grundrisse variieren
Cranchi Endurance 39Kompakteres mediterranes Sportcruiser-KonzeptKleineres Volumen erschwert Direktvergleich
Azimut Atlantis 45Jüngere Auslegung des SportcruisersAlter, Systeme und Preisniveau sind anders
Airon Marine 4300 T-TopItalienische Alternative mit ähnlichem SozialbereichAntrieb und Kabinenplan genau prüfen

Eine sinnvolle Auswahl folgt dem Fahrprogramm. Familien mit Bedarf an drei geschlossenen Schlafbereichen vergleichen Privatsphäre und Lüftung; Paare können einen großzügigen Zweikabinenplan bevorzugen. Wer Pod-Kosten fürchtet, sollte dokumentierten Zustand und Zugänglichkeit konkreter Boote vergleichen, statt eine Antriebsart pauschal zu bewerten.

Beobachtete Preisspanne und Batoo-Methodik

Am 22. September 2026 enthielt das Dossier zwei Angebotspreise in Euro: 280.000 und 290.000 Euro. Die beobachtete Spanne beträgt somit 280.000–290.000 Euro bei zwei aktiven, redaktionell geeigneten Batoo-Angeboten. Sie ist weder Wertgutachten noch Transaktionsnachweis oder breiter Marktdurchschnitt. Steuerstatus, Baujahr, Grundriss, Arbeiten, Ausstattung, Standort und Verhandlung können den Endpreis wesentlich verändern.

Den beiden Angeboten sind aktive Broker-Pro-Abonnements zugeordnet. Broker Pro bedeutet ausschließlich ein aktives Abonnement; es ist keine Identitäts- oder KYB-Prüfung und garantiert niemals redaktionelle Berichterstattung, Rangfolge, Aufnahme oder positive Bewertung. Abonnementstatus, Angebotsfrische, redaktionelle Eignung und separat gemeldeter Identitätsstatus sind vier getrennte Signale.

Die Bilder stammen aus aktuellen Inseraten und können verschiedene einzelne Boote, Baujahre und Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch bestätigt oder freigegeben. Jede technische Angabe, Änderung und Wartungsbehauptung ist an den Unterlagen und am besichtigten Boot zu verifizieren.

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Quellen und Verweise

Konsultierte Quellen und erhaltene Verweise zur Prüfung von Daten und Kontext.

  1. Primatist G 46 Aero Top Pininfarina — Batoo offer 2009Batoo
  2. Primatist G 46 Aero Top Pininfarina — Batoo offer 2010Batoo
  3. Pininfarina 2006 Annual ReportPininfarina S.p.A. · 2007-01-01
  4. Primatist G46 Pininfarina, flashBarche Magazine · 2009-10-01
  5. Volvo Penta accessories and maintenance catalogueVolvo Penta