Fairline Phantom 50: Maße, Varianten und Gebrauchtkauf
Unabhängige Analyse der Fairline Phantom 50 mit Variantenmaßen, Motoren, Einsatzprofil, Gebrauchtboot-Prüfungen, Alternativen und beobachteten Angebotspreisen.

Kurz gesagt
Die Fairline Phantom 50 ist eine GFK-Flybridge mit drei Kabinen für Familien oder Paare, die getrennte Reisebereiche und zwei Steuerstände wünschen. Der wichtigste Vorbehalt ist das Alter: Maße, Motoren mit 675 oder 715 hp, Anlagen und Wartung unterscheiden sich, weshalb Unterlagen, unabhängiges Gutachten und Probefahrt wichtiger als der Modellname sind.
Artikelübersicht
Modell-Datenblatt
Redaktionelle Daten aus offiziellen Quellen und beobachteten Angeboten. Öffnen Sie nur die Details, die Sie benötigen.
Wichtigste Daten
- Beobachtete Baujahre
- 2003–2006
- Länge
- 15,2–15,79 m
- Breite
- 4,4–4,49 m
- Tiefgang
- 1,21 m
Spezifikationen und Motoren
2× Volvo Penta D12 715 hp · 2× Volvo Penta D12 715 hp · 2× Volvo Penta D12 675 hp
Beobachtete Preise
Beobachtete Angebotspreise aus geeigneten aktiven Batoo-Angeboten in diesem Dossier, nach Währung gruppiert. Dies ist keine Bewertung: Steuern, Ausstattung, Zustand, Baujahr und Verhandlung können den Endpreis verändern.
Beobachtete Angebote (3)
Die Angebote bilden den Datensatz des Dossiers und können sich ändern oder nicht mehr verfügbar sein.
Die Bilder stammen aus aktiven Batoo-Angeboten und können unterschiedliche Boote, Baujahre und Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch freigegeben. Broker Pro kennzeichnet ein aktives Abonnement, keine Identitätsprüfung, und garantiert weder redaktionelle Berücksichtigung noch Platzierung oder Bewertung.
Phantom 50-Angebote auf Batoo ansehenFotografien aus AngebotenEchte Fotografien aus den im Dossier berücksichtigten Angeboten, jeweils mit Quellenlink.
Die Fairline Phantom 50 ist als britische Flybridge-Motoryacht von ungefähr sechzehn Metern für Familienfahrten zu verstehen, nicht als über alle Baujahre unverändertes Datenblatt. Die beobachteten Boote stammen aus 2003, 2004 und 2006. Motorleistung, einzelne Maßangaben und Ausstattung unterscheiden sich; gemeinsam sind GFK-Bauweise, Wellenanlage und ein Grundriss mit drei Kabinen.
Konzept, Abmessungen und dokumentierte Varianten
Das Konzept verbindet einen gleitenden V-Rumpf mit geschütztem Innensteuerstand und geselligem Flybridge-Deck. Archivierte technische Angaben schreiben den Rumpf Bernard Olesinski und dem Fairline-Designteam zu; genannt werden ein tiefes V im Vorschiff und 18 Grad Aufkimmung am Heck. Diese Fakten beschreiben die konstruktive Absicht, beweisen aber weder Tempo noch Seeverhalten eines einzelnen Gebrauchtboots.
| Merkmal | Dokumentierter Wert | Einordnung beim Kauf |
|---|---|---|
| Rumpflänge | 15,24 m | nicht mit Länge über alles gleichzusetzen |
| Länge über alles | 15,79 m | veröffentlichte Gesamthülle |
| Breite | 4,49 m | Inserate runden auch auf 4,40–4,50 m |
| Tiefgang | 1,21 m unbeladen | beladener Zustand muss geprüft werden |
| Ungefähres Trockengewicht | 17.300 kg | kein Betriebsgewicht jedes Exemplars |
| Dokumentierter Kraftstoffvorrat | 1.980 l | Tanks und Anzeigen sind zu inspizieren |
| Kojen | 6–7 | abhängig von Ausbau und wandelbaren Flächen |
Im Batoo-Dossier stehen Längen von 15,20, 15,24 und 15,79 m sowie Breiten von 4,40 und 4,49 m. Ein Mittelwert wäre erfunden. Möglich sind Registermaß, Rumpflänge, Gesamtlänge oder Rundung; für Liegeplatz, Transport und Versicherung zählen deshalb Bootspapiere und reale Messung.
Auch die Motorisierung trennt Varianten. Das Exemplar von 2003 wird mit zwei Volvo Penta D12 zu je 675 hp geführt, die Boote von 2004 und 2006 mit je zwei D12 zu 715 hp. Das offizielle Volvo-Penta-Archiv listet D12-675 und D12-715 innerhalb der von 2000 bis 2010 gefertigten Familie. Damit sind die Motorvarianten belegt, nicht Einbau, Stunden oder Zustand eines bestimmten Boots.
Stärken sowie Vor- und Nachteile
Die Raumtrennung ist die deutlichste Stärke. Alle drei Batoo-Beobachtungen nennen drei Kabinen und zwei Bäder; die Flybridge schafft einen zweiten Steuerstand und einen eigenen Außenbereich. Für eine Familie oder zwei Paare mit Gästen kann das mehr Privatsphäre bieten als ein offener Sportcruiser ähnlicher Länge.
Konventionelle Wellenanlagen sind zudem vielen Fachbetrieben vertraut. Das bedeutet keine niedrigen Kosten: Zwei große Diesel, Wellen, Ruder, Kühlung, Abgas, Generator und Bordkomfort ergeben ein anspruchsvolles Gesamtsystem. Der Vorteil liegt in einer bekannten mechanischen Architektur, die sich systematisch prüfen lässt.
Die Grenzen folgen aus Größe und Alter. Fast 4,5 m Breite, erhebliche Masse und eine hohe Flybridge verlangen passenden Liegeplatz, vorausschauendes Manövrieren bei Seitenwind und ein belastbares Jahresbudget. Neue Polster sagen nichts über Tanks, Kabel, Schläuche, Seeventile oder Löschsysteme. Die angegebenen Motorstunden reichen im Dossier von 1.010 bis 2.100; allein daraus folgt weder Pflegezustand noch Restlebensdauer.
Idealer Einsatz und passender Eigner
Die Phantom 50 passt zu Küsten- und mittleren Reisen mit getrennten Schlafbereichen, Innensteuerstand für schlechtes Wetter und Oberdeck für Hafen oder gute Bedingungen. Weniger geeignet ist sie für minimale Betriebskosten, Verdrängerökonomie oder müheloses Einhandfahren ohne Erfahrung. Vorkenntnis mit zweimotorigen Yachten oder professionelle Unterstützung ist sinnvoll.
Drei Kabinen sprechen für mehrtägige Aufenthalte statt ausschließlich voller Tagesausflüge. Zulässige Personenzahl, Entwurfskategorie und Sicherheitsausrüstung müssen jedoch aus den Dokumenten des konkreten Boots stammen. Crewkabine, Flybridge-Bar, Gangway, Beibootsystem oder Navigationselektronik können optional, entfernt oder ersetzt worden sein.
Gebrauchtboot-Prüfungen vor dem Kauf
Am Anfang steht die technische Identität: HIN, Baujahr, Register, anwendbare Konformitätsunterlagen, Handbuch und Optionsliste. Das richtige Dokument sollte über einen offiziellen Supportkanal beschafft und mit Seriennummern sowie tatsächlichen Anlagen abgeglichen werden. Unabhängiges Gutachten und genehmigte Probefahrt bleiben unverzichtbar.
Bei den D12 sind Seriennummern und Leistungsstufe 675 oder 715 festzustellen. Betriebsstundenzähler werden mit Rechnungen und verfügbaren elektronischen Daten verglichen. Ein Volvo-Penta-Spezialist sollte Kaltstart, Drücke, Temperaturen, Rauch, Leckagen, Seewasserkühlung, Wärmetauscher, Turbolader, Abgasanlage und Lagerung unter Last prüfen. Der offizielle Archivstatus garantiert keine überall identische Teileverfügbarkeit.
An Land gehören Feuchtigkeit und frühere GFK-Reparaturen, Seeventile, Ruder, Wellen, Lager, Propeller, Dichtungen und messbares Spiel auf die Liste. Generator, Klimaanlage, Ladegeräte, Batteriebänke, Pumpen, Druckwasser, Boiler, Toiletten, Kühlung und Navigationselektronik müssen länger unter Last laufen. Fenster, Reling, Flybridge-Beschläge und Teak sind auf Wasserwege zu untersuchen; Korrosion und gealterte Leitungen verbergen sich oft hinter Verkleidungen.
Behauptete Arbeiten brauchen Belege. Rechnungen sollten Datum, Motornummer, Bauteile und Auftraggeber verbinden; Fotos oder Verkaufstext reichen nicht. Vor Preisverhandlung wird eine Kostenliste erstellt, getrennt nach sofortiger Sicherheit, Zuverlässigkeit und optionaler Kosmetik.
Alternativen und Vergleich nach Einsatzprofil
Alternativen werden nach Nutzung ausgewählt, nicht nur nach Nennlänge. Eine zeitgenössische Princess 50 ist ein weiterer britischer Drei-Kabinen-Flybridge. Eine Azimut 50 derselben Epoche setzt andere mediterrane Raumakzente und hat ein anderes Servicenetz. Die Fairline Squadron 50 wahrt die Markenverbindung, stammt aber aus einer anderen Generation und Komplexitätsstufe.
| Vergleichsmodell | Grund | Entscheidende Prüfung |
|---|---|---|
| Zeitgenössische Princess 50 | britisches Flybridge-Konzept | realer Grundriss, Motoren, Refit-Qualität |
| Zeitgenössische Azimut 50 | Volumen und Mittelmeer-Präsenz | Technikzugang, Masse, Wartungshistorie |
| Fairline Squadron 50 | verwandte Marke und Reiseprofil | Generation, Preis, zusätzliche Systeme |
Eine Rangliste wäre ohne gleiche Baujahre, Ausstattung und Gutachten künstlich. Ein sinnvoller Vergleich addiert Kaufpreis, Sofortarbeiten, Liegeplatz, Versicherung, Kraftstoff, Ersatzteile und Facharbeit.
Beobachtete Preisspanne und Methodik
Zum 28. August 2026 erfasst das Dossier drei aktive Batoo-Angebotspreise von 285.000 bis 360.000 Euro. Das ist eine Beobachtung von drei geeigneten Inseraten in einer Währung, keine Bewertung und kein Nachweis erzielter Verkaufspreise. Baujahr, Steuerstatus, Ort, Ausstattung, Zustand, Provision und Verhandlung verändern den Endbetrag; drei Werte ergeben keinen Markttrend.
Die Batoo-Analyse nutzt die Spanne daher nur als Startpunkt der Due Diligence. Offizielle Fakten sind die von Volvo Penta dokumentierten D12-Varianten; Batoo-Beobachtungen sind Jahre, Stunden, Konfigurationen und Angebotspreise der Stichprobe. Tatsächlicher Zustand, Verbrauch, Arbeitsqualität und Abschlussbetrag bleiben bis zur unabhängigen Prüfung unbekannt.
Die Bilder stammen aus aktuellen Batoo-Inseraten und können unterschiedliche einzelne Boote oder Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch genehmigt. Broker Pro bedeutet ausschließlich ein aktives Batoo-Abonnement: Es ist keine Identitäts- oder KYB-Prüfung und garantiert niemals redaktionelle Berücksichtigung, Ranking, Aufnahme in den stabilen Artikeltext oder eine positive Bewertung.
Quellen und Verweise
Konsultierte Quellen und erhaltene Verweise zur Prüfung von Daten und Kontext.













