Nautique überarbeitet die S-Series 2027: worauf man bei der neuen S23 und S25 wirklich achten sollte
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Nautique überarbeitet die S-Series 2027: worauf man bei der neuen S23 und S25 wirklich achten sollte

Redazione Batoo
10. Juni 2026
5 Min. Lesezeit
Am 9. Juni 2026 stellte Nautique die neu gestaltete Super Air Nautique S-Series 2027 vor. Hier sind die Punkte, auf die man bei der neuen S23 und S25 vor einer Bestellung wirklich achten sollte.

Der Nachrichtenkern

Am 9. Juni 2026 hat Nautique die neue Super Air Nautique S-Series 2027 vorgestellt. Zur Baureihe gehören die vollständig überarbeitete S23 und S25. Der Hersteller nennt einen neuen Rumpf, einen optimierten Fahrstand, hochwertiger ausgeführte Innenräume, zusätzlichen Ballast unter dem Boden sowie ein neues, verbundenes Stauraumkonzept. Beide Modelle können bereits über das weltweite Händlernetz bestellt werden.

Für Batoo-Leser ist das deshalb relevant, weil es sich nicht nur um ein optisches Update handelt. Wenn ein Hersteller gleichzeitig Rumpf, Ergonomie, Ballastverteilung und Stauraum überarbeitet, betrifft das genau die Punkte, die die Alltagstauglichkeit eines Wakeboats wirklich verändern.

Warum dieser Launch wichtig ist

Die S-Series besetzt einen besonders anspruchsvollen Bereich des Marktes: Käufer wollen sportliche Leistung für Wakeboard und Wakesurf, gleichzeitig aber auch Familiennutzen, Ordnung an Bord und weniger Kompromisse an langen Tagen auf dem Wasser. Genau dieses Gleichgewicht stellt Nautique in den Mittelpunkt seiner Ankündigung.

Auch wer nicht sofort bestellt, sollte den Launch beachten. Innovationen in Premium-Wakeboats werden oft schnell zum Maßstab für das restliche Segment.

1. Der neue Rumpf ist die eigentliche Hauptsache

Nautique sagt, der neue Rumpf liefere eine präzisere Wake und eine breitere, sauberere und gutmütigere Surf-Welle. In der Praxis sollte man aber nicht nur auf die Größe der Welle schauen. Entscheidend ist, wie leicht sich das Boot zwischen Einsteiger-Crews und anspruchsvolleren Fahrern anpassen lässt.

Vor einer Bestellung sollten Käufer drei direkte Fragen stellen:

  • wie stark sich das Setup zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen verändert
  • wie viel Abstimmung nötig ist, um eine reproduzierbare Welle zu bekommen
  • wie berechenbar das Boot bei unterschiedlicher Besatzung und Beladung bleibt

Wenn diese Punkte auf dem Wasser überzeugen, hat das Redesign echten Wert. Wenn die besten Ergebnisse nur in sehr speziellen Konfigurationen auftreten, ist der praktische Nutzen kleiner als die Launch-Botschaft vermuten lässt.

2. Ballast unter dem Boden kann ein echter Nutzwertgewinn sein

Einer der interessantesten Punkte der Vorstellung ist der unter dem Boden platzierte Zusatzballast. Auf dem Papier ist das sinnvoll: Die Gewichtsverteilung kann verbessert werden und am Heck wird Stauraum frei.

Für Eigentümer zählt am Ende eine einfache Frage: Wird das Boot an gemischten Nutzungstagen wirklich einfacher, wenn Boards, Westen, Taschen, Kühlboxen und mehrere Personen an Bord sind? Wenn ja, ist das eine Verbesserung mit echtem Alltagswert und nicht nur eine technische Fußnote.

3. Am Fahrstand zeigt sich die tägliche Qualität

Nautique betont außerdem den Fahrstand mit LINC-Panoray-Touchscreen, überarbeiteten Bedienelementen, kabelloser Ladehalterung für das Telefon und optionalem Steering Assist Throttle Control. Solche Details wirken auf dem Papier klein, werden aber bei langen Tagen mit Ziehfahrten, Rider-Aufnahmen, Leerlaufphasen und Manövern schnell entscheidend.

In dieser Klasse reduziert ein gut gelöster Fahrstand Ermüdung, Fehler und Leerlauf. Die Bedienung muss intuitiv bleiben, während der Fahrer Geschwindigkeit, Musik, Crew-Kommunikation und Bootslage gleichzeitig steuert.

S23 oder S25: so sollte man die Wahl angehen

Nautique positioniert die Reihe bei 23 und 25 Fuß. Käufer sollten nicht reflexhaft denken, dass größer automatisch besser ist, sondern vom häufigsten Nutzungsszenario ausgehen.

Wann die S23 die logischere Wahl sein kann

  • mittelgroße Crews
  • Lagerung oder Handling, bei denen die Gesamtlänge noch stark zählt
  • Nutzung zwischen sportlichem Fahren und Familienausflug

Wann die S25 besser passen kann

  • größere Crews oder regelmäßige Gäste
  • höherer Stellenwert für Platz und Stauraum
  • ganztägige Sessions mit mehr Ausrüstung und häufigen Rider-Wechseln

Was vor der Unterschrift geprüft werden sollte

Bei einem solchen Launch ist ein ernsthafter Test auf dem Wasser wichtiger als eine kurze Vorführung.

Minimale Checkliste

  • wie schnell der Wechsel zwischen Wakeboard- und Wakesurf-Setup gelingt
  • ob der Stauraum auch im real beladenen Zustand gut nutzbar bleibt
  • Sicht vom Fahrstand bei Rider-Aufnahme und langsamen Manövern
  • Ergonomie der Bedienelemente bei wiederholter Nutzung
  • praktischer Nutzen der optionalen manuellen Swim Terrace beim Wiedereinstieg
  • realistische Lieferzeiten und tatsächlich verfügbare Konfigurationen beim Händler

Die Batoo-Einschätzung

Der Launch der neuen Nautique S23 und S25 vom 9. Juni 2026 ist relevant, weil er genau die Bereiche adressiert, die im Besitzalltag zählen: Rumpfverhalten, Gewichtsmanagement, Stauraum und Fahrer-Interface. Dort rechtfertigt ein Premium-Wakeboat seine Positionierung oder eben nicht.

Die richtige Schlussfolgerung lautet deshalb vorerst: ein vielversprechender Launch, der noch sauber auf dem Wasser überprüft werden muss. Wer ein einziges Boot für Familientage und Fahrer unterschiedlicher Niveaus sucht, sollte vor allem die ersten fundierten Praxistests beobachten und nicht nur die offizielle Präsentation.

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Quellen und Verweise

Um Zuverlässigkeit und Kontext zu stärken, zitiert dieser Artikel relevante externe Quellen zum Thema.