Princess V 48: Versionen, Gebrauchtcheck und Preise
Fundierter Leitfaden zur frühen Princess V48 mit offiziellen Daten, Generationsabgrenzung, Gebrauchtbootprüfung und beobachteten Batoo-Preisen.

Kurz gesagt
Die Princess V 48 der ersten Generation ist ein rund 15 Meter langer Sportcruiser für Käufer, die zwei Kabinen, ein großes Cockpit und Diesel mit Wellenantrieb suchen. Sie passt zu schnellen Mehrtagestörns mit Familie oder zwei Paaren. Wichtigster Vorbehalt: Die IPS-V48 von 2013 ist ein anderes Modell; Maße, Systeme und Wartung sind am Einzelschiff zu prüfen.
Artikelübersicht
Modell-Datenblatt
Redaktionelle Daten aus offiziellen Quellen und beobachteten Angeboten. Öffnen Sie nur die Details, die Sie benötigen.
Wichtigste Daten
- Beobachtete Baujahre
- 2006–2009
- Länge
- 14,6–15,49 m
- Breite
- 3,95–4,2 m
- Tiefgang
- 1,2–1,23 m
Spezifikationen und Motoren
2× Volvo Penta D9 575 hp
Beobachtete Preise
Beobachtete Angebotspreise aus geeigneten aktiven Batoo-Angeboten in diesem Dossier, nach Währung gruppiert. Dies ist keine Bewertung: Steuern, Ausstattung, Zustand, Baujahr und Verhandlung können den Endpreis verändern.
Beobachtete Angebote (2)
Die Angebote bilden den Datensatz des Dossiers und können sich ändern oder nicht mehr verfügbar sein.
Die Bilder stammen aus aktiven Batoo-Angeboten und können unterschiedliche Boote, Baujahre und Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch freigegeben. Broker Pro kennzeichnet ein aktives Abonnement, keine Identitätsprüfung, und garantiert weder redaktionelle Berücksichtigung noch Platzierung oder Bewertung.
V 48-Angebote auf Batoo ansehenFotografien aus AngebotenEchte Fotografien aus den im Dossier berücksichtigten Angeboten, jeweils mit Quellenlink.
Die Princess V48 der ersten Generation ist ein britischer Open-Sportcruiser mit Hardtop, zwei Kabinen und konventionellen Wellenanlagen. Dieser Beitrag behandelt den ab 2004 gebauten Entwurf, zu dem die Batoo-Angebote von 2006 und 2009 gehören. Die 2013 vorgestellte V48 mit IPS ist trotz gleicher Modellbezeichnung ein anderes Boot.
Zuerst die Generation, dann die Zahlen klären
Den belastbarsten Primärbezug liefert das Princess-Heritage-Archiv. Für die 2004 eingeführte V48 nennt es 14,96 m Länge über alles einschließlich Bugkorb, 14,48 m ohne Bugkorb, 4,01 m Breite, 1,04 m Tiefgang und rund 12,3 t Verdrängung. Als übliche Motorisierungen stehen dort zwei Volvo D9-575 oder zwei TAMD75P mit je 480 hp. Ein offizielles Princess-Verkaufsangebot für ein Exemplar von 2006 bestätigt 14,96 × 4,01 m, GFK, zwei D9-575 an Wellen und insgesamt 1.150 hp.
| Merkmal | Princess-Daten, Generation 2004 | Zwei Batoo-Angebote | Redaktionelle Einordnung |
|---|---|---|---|
| Länge | 14,96 m mit; 14,48 m ohne Bugkorb | 14,60–15,49 m | Mess- oder Registrierungsbasis unterscheidet sich |
| Breite | 4,01 m | 3,95–4,20 m | am Einzelschiff dokumentarisch klären |
| Tiefgang | 1,04 m | 1,20–1,23 m | ungelöster Konflikt, nicht mitteln |
| beobachtete Motoren | 2 × D9-575 als Option | beide 2 × D9-575 | für diese beiden Boote konsistent |
| beobachteter Ausbau | — | 2 Kabinen, 2 Bäder | Angebotsdaten, keine allgemeine Garantie |
Aus diesen Abweichungen darf kein scheinbar genauer Mittelwert entstehen. Eine Längenangabe kann Bugkorb, Plattform oder Anbauteile unterschiedlich berücksichtigen; amtliche Papiere können einer weiteren Konvention folgen. Für Liegeplatz, Kran und Transport zählen deshalb Registrierung, Rumpfnummer, Handbuch und eine mit Hafen oder Dienstleister abgestimmte Messung des konkreten Bootes.
Die 2013 angekündigte V48 gehört zu einer neuen Generation. Princess nannte damals 15,49 m Länge, 4,11 m Breite, zwei Volvo IPS 600 mit je 435 mhp und zwei Decksversionen. Daten, Ersatzteile und Manövriereigenschaften dieses IPS-Modells dürfen nicht auf die Wellenboote von 2006 und 2009 übertragen werden.
Konzept, Konstruktion und Raumaufteilung
Die frühe V48 räumt dem Leben im Cockpit viel Platz ein und bietet dennoch brauchbare Privatsphäre für eine Familie oder zwei Paare. Das offizielle Princess-Angebot dokumentiert ein elektrisch verschiebbares Hardtop, eine elektrohydraulische Tendergarage, eine U-Sitzgruppe im Cockpit, eine Chaiselongue gegenüber dem Steuerstand und eine Außenbar. Unter Deck werden eine Vorschiffskabine, eine Zweibett-Gästekabine, zwei Bäder mit Dusche und eine umbaubare Dinette genannt.
Die klare Trennung zwischen geselligem Außenbereich und Schlafräumen ist eine Stärke. Gleichzeitig erhöht die Ausstattung das technische Risiko eines älteren Bootes. Dachmechanik, Garagenhydraulik, Generator, Klimaanlage, Pumpen und eine eventuell montierte Gangway bieten Komfort, können bei Wartungsstau aber einen umfangreichen Refit auslösen.
Beide Batoo-Angebote führen einen GFK-Rumpf, zwei Kabinen und zwei Bäder auf. Das sind Beobachtungen zu diesen Inseraten und keine Zusicherung für jede gebaute V48. Elektronik, Holz, Pantry, Generator und Tenderausrüstung können ersetzt, ergänzt oder entfernt worden sein; entscheidend ist das vertraglich festgehaltene Inventar.
Antrieb: Vor- und Nachteile im Einsatz
In beiden Batoo-Angeboten stehen je zwei Volvo Penta D9 mit 575 hp, zusammen 1.150 hp. Angezeigt werden 1.050 Betriebsstunden für das Boot von 2006 und 1.420 Stunden für das Boot von 2009. Ein anderes offizielles Princess-Angebot einer V48 von 2006 verbindet ebenfalls D9-575 mit Wellenanlagen. Das stützt die Konfiguration, sagt aber nichts über den Zustand der angebotenen Maschinen aus.
Betriebsstunden allein sind kein Zustandsbericht. Aussagekräftiger sind lückenlose Rechnungen, echter Kaltstart, elektronische Diagnose, Flüssigkeitsbefunde und der Vergleich beider Motorseiten. Bei der Probefahrt sollten Drehzahl, Temperatur, Druck, Rauch und Vibration protokolliert und anschließend mit den Vorgaben für die konkrete Installation abgeglichen werden.
Plausible Vorteile sind die bekannte Wellenantriebstechnik, das große offene Cockpit, zwei getrennte Kabinen und zwei Bäder. Dem stehen Betriebsaufwand für fast fünfzehn Meter und 1.150 hp, zahlreiche Nebensysteme, wetterabhängiger Schutz durch Dach und Verdecke sowie widersprüchliche Maßangaben gegenüber, die für jedes Boot einzeln zu lösen sind.
Eine allgemeine Höchst- oder Reisegeschwindigkeit wird bewusst nicht behauptet. Bewuchs, Propeller, Beladung, Seegang und Maschinenzustand verändern das Ergebnis. Ein vorab vereinbartes Prüfprofil sollte Rückwärtsfahrt, Langsamfahrt, Beschleunigung, einen sicheren Belastungslauf und eine anschließende Warmkontrolle umfassen.
Für wen die V48 passt und welche Alternativen helfen
Die frühe V48 passt zu Eignern, die schnelle mehrtägige Reisen, ein mediterran offenes Cockpit, Privatsphäre für zwei Paare und das direkte Verhalten einer Wellenanlage suchen. Weniger passend ist sie für Käufer, die geringe Fixkosten, minimale Systempflege oder eine hauptsächlich kosmetische Kaufentscheidung erwarten.
| Suchalternative | Warum vergleichen | Wichtigster Prüfpunkt |
|---|---|---|
| zeitgenössische Princess V42 | gleiche Markenfamilie in kleinerem Format | weniger Raum und andere Zuladungserwartung |
| zeitgenössische Fairline Targa 47 | britische Alternative im Open-Cruiser-Segment | Layout, Antrieb und Service unterscheiden sich |
| zeitgenössische Sunseeker Portofino 47 | Vergleich für Cockpit- und Kabinenprioritäten | tatsächlicher Zustand und Refit-Umfang |
| Princess V48 ab 2013 | jüngerer IPS-Entwurf | keine direkte Variante der V48 von 2004 |
Diese Auswahl ist keine Rangliste. Mannschaft, Fahrgebiet, Heimathafen, erreichbare Fachbetriebe und Bereitschaft zum Refit sollten zuerst feststehen. Danach ist der Vergleich dreier dokumentierter Einzelboote wertvoller als der Vergleich dreier Modelllegenden.
Gebrauchtbootprüfung mit klarer Reihenfolge
Am Anfang steht die technische Identität: HIN/CIN, Bau- und Erstzulassungsjahr, Konformitätsunterlagen, Handbücher, Eigentumskette und das in den Papieren verwendete Längenmaß. Eine Untersuchung an Land muss Rumpf, Struktur, sachgerecht interpretierte Feuchtemessungen, Unterwasserbeschläge, Wellen, Lager, Propeller, Ruder, Seeventile und Abdichtungen umfassen. Ein einzelner Messwert ist keine Diagnose.
Für die D9 sind chronologische Wartungsbelege und Nachweise zu Kühlung, Abgasführung, Getrieben, Lagern und Wellendichtungen zu verlangen. Ein Kaltstart und die Nachkontrolle nach der Probefahrt sind aussagekräftiger als bereits warme, sauber präsentierte Motoren. Flüssigkeitsanalysen können nach Empfehlung des Gutachters helfen; der Generator braucht dieselbe dokumentarische Sorgfalt.
Dach und Tendergarage sollten mehrfach und unter realistischer Last vollständig bewegt werden. Zu prüfen sind Zylinder, Scharniere, Endschalter, Abläufe, Dichtungen und Spuren eingedrungenen Wassers. Das 24/230-V-Netz, Landstromschutz, Ladegerät, Batterien, Generator, Klimaanlage, Boiler, Druckwasser, Toiletten, Bilgenpumpen, Ankerwinsch und Navigation müssen als Systeme funktionieren; ein leuchtendes Display genügt nicht.
Teak, Polster und Hochglanzholz sind teuer, dürfen aber Struktur und Mechanik nicht überdecken. Verfärbungen an Fenstern und Beschlägen, gelöste Decksbeläge, Spiel an Relingteilen und undokumentierte Reparaturen verlangen Nachforschung. Mitverkaufte Ausrüstung und behauptete Erneuerungen gehören einzeln in den Vertrag.
Die Ergebnisse sollten schließlich in sicherheitskritische Arbeiten, aufgeschobene Wartung und optionale Verbesserungen getrennt werden. Schriftliche Angebote machen daraus ein belastbares Budget. Ein pauschaler Preisnachlass ohne definierten Arbeitsumfang ist kein gleichwertiger Ersatz.
Beobachtete Angebotspreise ohne Scheinpräzision
Am 21. September 2026 enthielt das Dossier zwei aktive Batoo-Preise in Euro: 275.000 Euro für ein Boot von 2006 und 249.000 Euro für eines von 2009. Die beobachtete Spanne beträgt damit 249.000–275.000 Euro bei nur zwei Angeboten. Sie ist eine Momentaufnahme von Forderungen, keine Bewertung, Verkaufspreisstatistik oder Prognose.
Dass das jüngere Boot weniger kostet, warnt vor einem reinen Jahresvergleich. Steuerstatus, Standort, Wartungsnachweise, Stunden, Ausstattung, Kosmetik und bevorstehende Arbeiten können stärker wirken. Methodisch sauber bleiben Beobachtungsdatum und Währung erhalten, jedes Boot wird besichtigt, sein Rückstand separat kalkuliert und keine inkompatible Generation eingemittelt. Der verhandelte Preis bleibt ohne dokumentierten Abschluss unbekannt.
Die Bilder stammen aus aktuellen Batoo-Inseraten und können unterschiedliche Einzelboote, Baujahre und Konfigurationen zeigen. Makler und Verkäufer haben dieses Dossier weder geprüft noch bestätigt oder freigegeben. Broker Pro bedeutet im Dossier ausschließlich ein aktives Batoo-Abonnement; es ist keine Identitäts- oder KYB-Prüfung und garantiert weder redaktionelle Berücksichtigung noch Rang oder positive Bewertung.
Quellen und Verweise
Konsultierte Quellen und erhaltene Verweise zur Prüfung von Daten und Kontext.
- Princess Yachts V 48 — Batoo offer 2006Batoo
- Princess Yachts V 48 — Batoo offer 2009Batoo
- Princess Heritage — Princess V48Princess Motor Yacht Sales
- Used Princess V48 2006 — official Princess brokeragePrincess Motor Yacht Sales
- Coming soon: the new Princess V48 (2013)Princess Motor Yacht Sales · 2013-03-10T00:00:00.000Z













